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2011-01-26

Das Landesnetzwerk Bauernhöfe statt Agrarfabriken demonstriert in Schwerin


Minister Backhaus bekommt einige Kritik zu hören
 
Aus einer dpa-Meldung zur Demo: Backhaus muss bei Demo Federn lassen Jens Büttner-dpa SCHWERIN/KUPPENTIN - Mit einer Kissenschlacht haben gestern Mitglieder des BUNDs und mehrerer Bürgerinitiativen gegen die Ansiedlungspolitik bei industriellen Tierhaltungsanlagen in Schwerin protestiert. Die Sprecherin der Bürgerinitiative gegen Broilermastanlagen in Gallin-Kuppentin, Gabriele von Fuchs, ist aufgebracht: Trotz eines fehlerhaften Genehmigungsverfahrens sei mit dem Bau der Anlage in Kuppentin mit 170 000 Mastplätzen begonnen worden, kritisiert sie.
 

Unsere BI darf dabei natürlich nicht feheln
 
Und weiter aus der dpa-Meldung: "Die Politik und Herr Backhaus wollen diese Anlagen, das Genehmigungsverfahren ist nur noch Scheindemokratie", sagt sie und zählt auf, was die Anwälte der BI an dem Verfahren bemängeln: Die Ställe werden zu nah an den Wohnhäusern gebaut, es fehlt ein Brandschutzkonzept, Tourismus oder ökologische Landwirtschaft wurden nicht berücksichtigt. BUND und die BIs haben einen Forderungskatalog an Till Backhaus (SPD) erstellt, in dem sie ihn zum Umsteuern in der Agrarpolitik auffordern. Doch der Landwirtschaftsminister betont: die Genehmigungsbehörden entschieden nach geltendem Recht und führten Umweltverträglichkeitsprüfungen durch. Gabriele von Fuchs überzeugt das nicht.
 

Das Netzwerk „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ demonstrierte mit Bürgerinitiativen, Ökobauern und Umweltschützer am Mittwoch in Schwerin gegen den Bau neuer Riesen-Ställe im Land.

Aus der Ostseezeitung: Schwerin (OZ) - Am Mittwoch demonstrierten Tierfreunde und Verbraucher vorm Schweriner Schloss, weil ihnen Tierfabriken zunehmend gegen den Strich gehen. Neben Bür ...mehr >>>

 

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