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2011-12-14

Umweltbelastung- Qualzucht - Antibiotika: Die Massentierhaltung ist nicht mehr zu rechtfertigen!


Minister Backhaus befragt von Corinna Cwielag vom BUND
 
Backhaus vor Kurswechsel? Leider noch nicht!
 
Der öffentliche Druck zwingt zu verbalen Seifenblasen, doch Worte und Taten sind immer noch zweierlei: Aus der Presseerklärung des BUND: Auf der heutigen Protestkundgebung vor den Schweriner Landtag hat Landwirtschaftsminister Till Backhaus vor den Vertretern der Bürgerinitiativen und des BUND gesagt, dass Neuanträge zur Förderung von Geflügelanlagen seit Ende September nicht mehr bearbeitet werden und für große Tierhaltungsanlagen grundsätzlich Raumordnungsverfahren durchgeführt werden. Inwieweit die laufenden Planungsverfahren für 16 große Geflügelanlagen bis zu 300.000 Tieren davon betroffen sind, ist jedoch völlig unklar.
 

Zahlreich und lautstark - Der Protest vor dem Landtag
 
Und weiter aus der Presseerklärung: Bürgerinitiativen und BUND forderten auch Aufklärung, weshalb auch nach der Landtagswahl 5 Geflügelanlagen in Wattmannshagen, Hülseburg, Starsow, Karenz und Bömitz mit Größen von 100.000 bis 200.000 Tierplätzen und 6 industrielle Schweinehaltungsanlagen in Gnevezow, Dennin, Neubuckow, Wilmshagen und Löcknitz mit bis zu 14.000 Tierplätzen ohne Raumordnungsverfahren beantragt wurden. "Hintergrund für die Forderung ist, dass Regionalentwicklung, Tourismusbelange und Gemeindeplanungen nur in Raumordnungsverfahren ergebnisoffen bewertet werden können. In Immissionsschutzverfahren hat der Antragsteller dagegen einen Anspruch auf Genehmigung. Die Behörde prüft hier nur, ob Grenzwerte eingehalten werden und erteilt eventuell Auflagen." sagt Corinna Cwielag vom BUND. "Wir bleiben bei unserer Forderung, dass alle laufenden Genehmigungsverfahren sofort anders bewertet werden können, wenn realistischere Prognosen und Prüfungen durch die Behörden gefordert werden. Genehmigungen noch vor der Entscheidung der Gemeinde, wie im Fall der in Loiz im Naturpark Sternberger Seenland geplanten 40.000er Legehennenanlage, sind Willkür."
 

Tierschützer demonstrieren vor dem Landtag gegen Riesen-Ställe
Tierschützer demonstrieren vor dem Landtag gegen Riesen-Ställe

Aus dem Nordkurier vom 15.12.2011: Gegen industrielle Tiermastanlagen im Land und den Einsatz von Antibiotika haben Tier- und Umweltschützer gestern in Schwerin protestiert. Vertreter des B ...mehr >>>

 
Seit 30.9.2011 werden keine neuen Anträge für den Bau von Tiermastanlagen mehr angenommen?!

Weiter aus dem Nordkurier: BUND-Landesgeschäftsführerin Corinna Cwielag sagte, dass der BUND Widerspruch gegen die Genehmigung einer Hähnchenmastanlage in Klein Daberkow beim Staatlichen ...mehr >>>



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