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2011-12-25

Illegal errichtet - der große Schornstein am Technikhaus


Baustellenbetrieb am Dienstag, 20.12.2011
 
Nach Protesten ist der Schornstein mittlerweile wieder abgebaut
 
Der Nordkurier berichtete: Von unserem Redaktionsmitglied Stefan Hoeft Die Verantwortlichen für die Ferkelfabrik bei Alt Tellin haben sich über den vom Kreis verhängten teilweisen Baustopp hinweggesetzt. Und während Behörden und Kritiker ihn nun noch schärfer aufs Korn nehmen, verteilt das Unternehmen willkommene Geschenke an den Sportverein der Kommune.
 

Was geschieht wohl unter der "Tarnplane"?
 
Wer hat im Kreis das Sagen? Straathof läßt unbeirrt weiterbauen
Aus dem Nordkurier: Weil der Investor dennoch losbaute, intervenierte das Bauordnungsamt unter Androhung eines Zwangsgeldes über 8000 Euro und ließ das Ganze dann auch vollstrecken, nachdem sich keine Besserung zeigte. Obendrein legte der Kreis eine neue Zwangsgeldandrohung nach, diesmal über 12.000 Euro. Danach kehrte zwar kurz Ruhe auf der Baustelle ein, doch wenig später wurde der umstrittene Bereich mit Planen eingehaust und überdacht – und offenbar in der Folge hinter diesem Sichtschutz mit den Arbeiten weitergemacht. Einziges äußeres, dafür aber weithin sichtbares Zeugnis war eine große Edelstahlesse. Die allerdings ist mittlerweile wieder ab, nachdem die Bürgerinitiative „Rettet das Landleben am Tollensetal“ das Ganze dokumentiert und die Behörden informiert hatte. Allerdings war die kreisliche Baukontrolle ohnehin schon im Vorfeld in Alt Tellin und hatte selbst einen Verstoß gegen den Baustopp registriert, wie Achim Froitzheim, Sprecher der des Landratsamtes, bestätigte. Deshalb würden die besagten 12 000 Euro nun auch vollstreckt. Er ließ außer Frage, dass die zuständige Fachabteilung die Entwicklung alles andere als spaßig findet. Schließlich wirkt so eine Zahlung in der Regel gut als Erziehungsmaßnahme. Da dies im Fall der Ferkelfabrik aber bisher nicht fruchtet und es nicht um einen kleinen Häuslebauer geht, folge mit Sicherheit eine weitere noch höhere Zwangsgeldandrohung. „Das machen wir solange, bis er sich an die Spielregeln hält.“ Angaben über mögliche Summen wollte der Sprecher nicht machen. „Aber da hat die Verwaltung ein relativ großes Ermessen. Da ist noch reichlich Spielraum nach oben.“ Überdies handelt sich der Investor damit eine weit schärfere Überwachung als üblich ein. „Wir kontrollieren mehrmals pro Woche“, stellte Froitzheim klar.
 

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